Reisen - Staunen - Lernen

Viele Eindrücke konnte die Schülergruppe der Tourismusschulen Salzburg von der kürzlich absolvierten Studienreise in Thailand und Vietnam mit nach Hause nehmen.

Faszinierend war die Tatsache, dass sich die beiden Länder so unterschiedlich präsentierten. Vietnam ist noch sehr von der Geschichte geprägt, wenngleich es mittlerweile den Weg Richtung Moderne eingeschlagen hat. Thailand dagegen hatte kulturell viel zu bieten. Auch die Hotellerie vor Ort war für die Schüler und Schülerinnen außerordentlich beeindruckend. Bei Kochkursen übte sich die Gruppe in der Zubereitung exotischer Gerichte.

Auf in ferne Länder - die Reise startete in Vietnam

Wie stellt ihr euch Vietnam vor? Was erwartet ihr von diesem Land? Die Antworten der Schüler waren Reisfelder, hügelige grüne Landschaft, verlassene Strände, Vietnam-Krieg ... und damit lagen sie auch fast richtig. Mit was die SchülerInnen nicht gerechnet hatten, war der viele Verkehr und die Massen an Mopeds in der Stadt.

In Ho Chi Minh City angekommen, bekamen die SchülerInnen einen ersten Eindruck der Stadt durch die geführte City Tour und dem anschließenden Besuch des Ben Thanh Night Markets.

Die nächsten Tage gingen spannend weiter. Auf dem Plan standen die Fahrt mit Schnellbooten durch die Mangroven-Wälder, die den damaligen Guerilla-Kämpfern als Basislager dienten; Baden in den Hot Springs von Binh Chau; die Besichtigung der Cu Chi Tunnels - ein unterirdisches Tunnelsystem, das den Vietcong als Schutz vor den Amerikanern diente und einer sehr lehrreichen und interessanten Cooking Class, bei der die SchülerInnen Vietnamesisch kochen durften.

Danach ging es weiter nach Thailand

In Bangkok angekommen erkundeten die SchülerInnen zunächst die Klongs (Kanäle) des alten Bangkoks. Am nächsten Tag stand wieder eine Stadtrundfahrt auf dem Plan - mit Besichtigung des Königspalastes, dem Smaragd-Buddha im Wat Phra Keow Tempel sowie dem Goldenen Buddha im Wat Pho Tempel. Die SchülerInnen waren alle sichtlich beeindruckt von dem Prunk und dem Reichtum der Tempelanlagen.

In den nächsten Tagen erkundeten die SchülerInnen zunächst ein Elefanten-Camp in Kanchanaburi. Hier werden alte und misshandelte Elefanten gepflegt sowie junge Elefanten aufgezogen. Die SchülerInnen waren mit vollem Eifer dabei den PflegerInnen unter die Arme zu greifen und halfen tatkräftig bei der Fütterung der Elefanten mit. Weiter ging es auf der sogenannten "Eisenbahnlinie des Todes" durch tiefe Schluchten und über die berühmte Brücke am River Kwai (aus dem gleichnamigen Film).

Als Abschluss wurde im Hotel gemeinsam mit dem thailändischen Küchenteam gekocht. Bevor es dann wieder nach Hause ging, konnten sich die SchülerInnen noch einen ganzen Tag am Strand von Hua Hin erholen und entspannen.

Dieser Entspannungstag war dringend notwendig, da eine lange Heimreise bevorstand. Bevor es zum Flughafen ging, besuchte die Gruppe noch das Dusit Thani College in Bangkok und nach der Zwischenlandung in Istanbul das DO &CO direkt am Flughafen.

Nach dieser langen aber doch sehr abwechslungsreichen Reise waren sich alle einig Vietnam (dieses Mal den Norden) und vorallem Bangkok noch einmal zu besuchen.

 

 

 

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